Objektorientierte Bearbeitung
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Eine grundlegende Arbeitsweise unterscheidet Sequoia von anderen DAWs: Das Audiomaterial lässt sich in beliebig viele Objekte zerschneiden und auf den Spuren frei verschieben. Jedes Objekt kann mit individuellen Fades und Effekten bearbeitet werden, z. B. Equalizer, Timestretching, Pitchshifting oder VST-Plugins. Sogar Aux-Sends auf Objektebene sind möglich. Das bedeutet, der Aux-Send ist nur auf diesem Objekt aktiv. Dadurch wird eine meist zeitaufwendiger zu bedienende Automation hinfällig. Der Objekt-Editor bietet Echtzeitzugriff auf alle Einstellungen jedes Objekts. Alle Einstellungen auf Objektebene werden in Echtzeit während des Abspielens berechnet; es werden also keine neuen Files auf die Platte geschrieben. Dies spart Platz auf der Festplatte und erhält die Möglichkeit, vorgenommene Einstellungen jederzeit wieder zu ändern. |
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Source- / Destination Editing
Sequoia bietet professionellen 4-Punkt-Schnitt. Die Arbeitsweise ist besonders effektiv und intuitiv. Sie verbindet die Vorteile eines linearen Audioschnittplatzes aus Zuspieler und Aufnahmegerät mit denen eines nichtlinearen Harddisk Systems. Zwei Bildschirmbereiche ermöglichen die gleichzeitige, unabhängige Darstellung und Wiedergabe der Quell- und der Zielspuren. Im unteren Bildschirmbereich (Source) wird das Quellmaterial dargestellt, also alles aufgenommene Material inkl. aller Takes.
Im oberen Bereich befinden sich die Zielspuren (Destination). Hier wird das geschnittene Material per Mausklick oder Tastatur arrangiert. In beiden Bereichen lässt sich unabhängig navigieren, zoomen und abspielen. Bei laufender Wiedergabe der Destination können Sie durch die Source navigieren, um den nächsten Schnitt vorzubereiten und behalten so die vollständige Kontrolle. Der eigentlich Schnitt wird über Marker ausgeführt.
So kann über In- und Out-Marker in der Source das Material definiert werden, das anschließend durch den Schnittbefehl an eine Markerposition in der Destination kopiert werden soll.
Mit dieser Arbeitsweise lassen sich Arbeitsvorgänge schnell umsetzen, die ansonsten nur sehr zeitaufwendig zu realisieren wären, z.B. das Ersetzen einer Passage in einem fertigen Mehrspur-Schnitt durch eine etwas langsamer gespielte Fassung. Dies benötigt bei Source / Destination nur In- und Out-Marker sowohl in der Source, wie in der Destination.
Ein anschließend ausgeführter Schnittbefehl ersetzt die richtige Passage und verschiebt das restliche Audiomaterial synchron über alle Spuren an die neuen Schnittkanten. Der Crossfade Editor bietet die Möglichkeit, die Schnitte exakt anzupassen und die Übergänge zu gestalten.
Erweiterter Crossfade Editor
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Der Crossfade Editor dient zur Kontrolle jedes Parameters einer Überblendung. Die Tastatur- und Mausbefehle zur Bedienung des Crossfade Editors lassen sich frei konfigurieren und erlauben jedem Anwender eine individuelle Arbeitsweise. Die Palette an Funktionen und Möglichkeiten ist hierbei unglaublich groß. Es lassen sich z.B. die Fadekurven und –längen ändern, die Positionen der Fades im Audiomaterial, verschiedene Wiedergabebefehle ausführen, um Übergänge bestmöglich beurteilen zu können und verschiedene Fadevarianten zum schnellen Vergleich über Snapshots verwalten. Ein besonderer Vorteil ist, dass Sie auch das nicht benutzte Material links, bzw. rechts des Crossfades sehen und bei Bedarf auch hören können. So ist eine äußerst präzise Anpassung des Schnittpunktes und des Überganges möglich. |
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